3D-Druck Hilfe
› Nachbearbeitung
Nachbearbeitung
Schleifen
PLAPETG
Fortgeschritten
Wie schleife ich 3D-Drucke glatt?
Schleife mit steigender Körnung — erst grob (180–240), dann feiner (320–600) und nass. Arbeite geduldig und gleichmäßig. Danach kannst du das Teil grundieren und lackieren.
Die typischen Schichtlinien eines 3D-Drucks lassen sich durch Schleifen deutlich glätten. Der Trick ist, die Körnung schrittweise zu steigern: Beginne grob (180–240), um die Linien zu brechen, und gehe dann feiner (320, dann 600 und höher). Ab Körnung 400 lohnt sich Nassschleifen (Schleifpapier und Teil leicht anfeuchten) — das verhindert Zusetzen und gibt eine glattere Oberfläche. Wichtig: gleichmäßig und ohne zu viel Druck arbeiten, sonst entstehen Dellen. Für eine wirklich glatte, lackierbare Oberfläche trägt man danach eine Grundierung (Filler/Primer) auf und schleift noch einmal fein.
🔍 Typische Symptome
- Deutlich sichtbare Schichtlinien
- Raue Stellen nach dem Entfernen von Stützen
⚠️ Wahrscheinliche Ursachen
- Normale Schichtstruktur des FDM-Drucks
- Narben von Stützstrukturen
✅ Schritt für Schritt zur Lösung
- Beginne mit grober Körnung (180–240), um die Schichtlinien zu brechen.
- Steigere die Körnung schrittweise (320, 600 und höher).
- Ab Körnung 400 nass schleifen für eine glattere Oberfläche.
- Für Lackierung: Grundierung (Filler/Primer) auftragen und nochmals fein schleifen.
- Immer gleichmäßig und ohne zu viel Druck arbeiten.